Feiertage – (k)eine Freude für den Hund
Tipps für die Feiertage von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft
Weihnachten und Silvester sind eine Zeit der Besinnlichkeit und der Freude. Gefeiert wird vielerorts mit einem festlich geschmückten Tannenbaum und der Jahreswechsel mit einem lauten Feuerwerk. Hunde passen da nicht so ganz dazu. Vom Weihnachtsbaum müssen sie fern gehalten werden, damit es nicht zu einem Brand kommt und an Silvester müssen die Hundeohren geschützt werden.
Weihnachten
Der Hund geht schwanzwedelnd neben der Weihnachtsdekoration vorbei, die auf dem Salontisch steht. So kann es rasch zu einem Brand kommen. Noch riskanter sind geschmückte Tannenbäume mit echten Kerzen. Die bunten Kugeln oder die Lametta animieren (junge) Hunde zum Spielen. Stürzt dabei der Baum um, stecken die brennenden Kerzen das Zimmer und damit möglicherweise das ganze Haus in Brand. Haustiere gehören deshalb nur unter Aufsicht in die Nähe des Weihnachtsbaumes.
Leben Haustiere im Haushalt, verzichtet man entweder ganz auf echte Kerzen und befestigt eine Lichterkette mit Glühbirnen. Oder man bringt die Kerzen am Baum nicht unter Tischhöhe an und lässt den Hund nicht in die Nähe des Baumes. Auch die Kerzen des Weihnachtsbaumes an Silvester nochmals anzuzünden ist äusserst gefährlich. Der Baum ist dann einfach viel zu trocken. So kann die Weihnachtszeit genossen werden, ohne dass die Angst vor einem Brand die Stimmung trübt.
Silvester
Das Hörvermögen von Hunden ist um ein Vielfaches besser, als das des Menschen. Kein Wunder, dass diese beim lautstarken Silvesterfeuerwerk zu hecheln und zu zittern anfangen oder gar in Panik weg rennen. Es empfiehlt sich deshalb, den Hund in der Silvesternacht zu Hause zu lassen. Zur Beruhigung können ihm Bachblüten-Notfalltropfen verabreicht werden. Am wohlsten fühlt er sich bestimmt in einem Raum mit geschlossenen Rollläden bei beruhigender klassischen Musik.
Wird der Hund unruhig oder zittert er, muss er ignoriert werden. Unser Beruhigen oder gar Schimpfen / Bestrafen würde er nur als Bestätigung für sein Verhalten verstehen und die Angst würde sich so endgültig festsetzen. In schlimmen Fällen, sollte einige Tage zuvor ein Tierarzt aufgesucht werden, der dem Hund ein Beruhigungsmittel verschreibt.
Quelle: Pressemitteilung "Feiertage – (k)eine Freude für den Hund" der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) von Dezember 2006.



