Industrieverband Heimtierbedarf

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Für viele Senioren sind Waldi, Senta oder Struppi lieb gewonnene und wichtige Bestandteile des Lebens - klar, dass die vierbeinigen Lieblinge auch im Urlaub dabei sein sollen. Ob mit Selbstverpflegung im Ferienhaus, das Rundum-Verwöhnprogramm im Hotel oder eine Wandertour zusammen mit anderen Hundefreunden - es gibt viele Möglichkeiten in tierischer Begleitung zu reisen.

"Die Mitnahme eines Hundes ins Hotel ist inzwischen relativ problemlos, das ist natürlich auch für Senioren mit Hund ein großer Vorteil", weiß Nadja Hoffmann vom Reiseanbieter Travel4dogs aus Köln. "Oft gibt es sogar einen extra Restaurantteil für Gäste mit Hund, eine Hundedusche am Eingang oder einen Hundespielplatz."

Ihr Tipp für Best-Ager: "Besonders beliebt bei Senioren sind unsere Erlebnis- und Gruppenreisen mit Hund. Hier verbinden wir Komfort und hundefreundliche Ausflüge mit netten Erlebnissen, das kommt gut an." Weiterlesen »

Heimtiere haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Diese Meinung vertreten neun von zehn Deutschen, wie eine aktuelle Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV) ergab. Befragt wurden 1.000 Tierhalter und Nicht-Tierhalter.

"Insgesamt 88,7 Prozent aller Befragten sind überzeugt, dass die Entwicklung von Kindern positiv beeinflusst wird, wenn diese schon früh regelmäßig Kontakt zu Heimtieren haben", so Uwe Friedemann von TCV. "Die Quote bei den Tierhaltern (95,9 Prozent) fällt dabei erwartungsgemäß höher aus als die bei den Nicht-Tierhaltern, da Menschen mit Heimtieren tagtäglich die positiven Einflüsse ihrer Tiere spüren."

Gleichwohl sind auch knapp Dreiviertel (74,7 Prozent) der Nicht-Tierhalter der Meinung, dass Tiere die Entwicklung von Kindern fördern.


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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

Heimtierhaltung in deutschen Haushalten.

Über 23 Millionen Heimtiere lebten im Jahr 2008 in Deutschen Haushalten, Fische noch nicht einmal mitgezählt. Die konstant hohe Zahl zeigt: Die Deutschen lieben ihre Tiere - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Abbildung: obs/IVH Industrieverband Heimtierbedarf

Anzahl der Heimtiere steigt weiter an

Hunde und Katzen besonders beliebt

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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

In mehr als einem Drittel aller deutschen Haushalte leben derzeit über 23 Millionen Heimtiere. Das zeigt erneut: Die Liebe der Deutschen zu ihren Tieren ist ungebrochen - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Auch 2008 führten die Katzen die Beliebtheitsskala der tierischen Mitbewohner an. Insgesamt wurden 300.000 Stubentiger mehr gezählt als noch im Jahr zuvor, ein Anstieg auf nunmehr 8,2 Millionen. In 16,5 Prozent der deutschen Haushalte lebte damit eine Katze. Auf Platz zwei folgten die Vierbeiner mit der kalten Schnauze. 5,5 Millionen Hunde (in 13,8 Prozent der Haushalte) gab es 2008 in Deutschland, 200.000 mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der Kleintiere verringerte sich dagegen um 400.000 auf 6,2 Millionen. Damit lebte 2008 in 5,9 Prozent der Haushalte ein Kleintier.


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Hundejacken und -mäntel sind vor allem in der kalten Jahreszeit beliebte Accessoires für Vierbeiner unterschiedlichster Rassen. Oftmals ist die Hundebekleidung dabei nur Ausdruck des modischen Geschmacks des Hundehalters. Für einige Hunde können Jacken und Mäntel bei Winterwetter allerdings auch sinnvoll sein.

"Es muss immer individuell entschieden werden, ob Hundebekleidung für einen Hund notwendig ist, denn nicht jeder Kurzhaarhund friert und nicht jeder Langhaarhund hat genügend Unterwolle, die gegen Kälte und Nässe schützt", erklärt Astrid Behr, Tierärztin im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

Wichtig ist der zusätzliche Schutz durch funktionelle Kleidung zum Beispiel für

  • Hunde mit kurzem Fell ohne ausreichende Unterwolle, z.B. Dalmatiner, Boxer oder Dobermann,
  • Hunde, die kein oder zu wenig Unterhautfett haben, z.B. Windhunde oder südliche Jagdhunderassen,
  • kleine Hunde, die schnell einen nassen Bauch bekommen.


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Hundespaziergang in Schnee und Regen

So bleibt die Wohnung sauber

Hunde brauchen täglich Auslauf, auch bei Regen und Schnee. Schütteln sich die nassen Tiere dann in der Wohnung, landen Wasser und Schmutz oftmals auf Möbeln und Tapeten.

Mit ein paar einfachen Tricks können Hundebesitzer jedoch die ärgerlichen Nebenwirkungen der Ausflüge ins Freie vermeiden. Der Idealfall: Der Hund schüttelt sich vor betreten der Wohnung kräftig aus.

"Grundsätzlich kann man Hunden beibringen sich auf Kommando zu schütteln", erklärt Anton Fichtlmeier, Autor mehrer Hunderatgeber. "Jedes Mal, wenn der Hund sich schüttelt, können Hundehalter zum Beispiel 'schön schütteln' sagen und ihn hinterher dafür loben", rät Fichtlmeier.

So lernt der Hund nach einiger Zeit, auf das Kommando zu reagieren. Dies kann man das ganze Jahr beim Spaziergang üben. "Immer wenn der Hund aus dem Wasser kommt und sich schüttelt, sollte man das Kommando üben und ihn loben", so Fichtlmeier.


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Viele Menschen denken darüber nach, sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Heimtier anzuschaffen, sei es aus erster oder zweiter Hand. Oft kommt dabei die Frage auf, wer sich im Krankheitsfall um den Mitbewohner mit Fell, Federn oder Flossen kümmert. Diese Sorge ist jedoch häufig unbegründet, wie das Bremer Marktforschungsinstitut TheConsumerView (TCV) nun im Rahmen einer repräsentativen Umfrage herausfand.

87,6 Prozent der Deutschen würden das Heimtier ihres Nachbarn in Pflege nehmen, wenn dieser vorübergehend krank oder pflegebedürftig wäre, so das Ergebnis der Befragung.

"Mit 93,2 Prozent war die Zustimmung der befragten Tierhalter erwartungsgemäß besonders groß", so Uwe Friedemann von TCV. "Überrascht hat uns jedoch, dass sich auch gut 70 Prozent der Nicht-Tierhalter gern für einen begrenzten Zeitraum um Hund, Katze oder Vogel kümmern würden."

Die Bereitschaft der Befragten, vorübergehend ein Heimtier aufzunehmen, war mit 86,0 bis 92,6 Prozent in fast allen Altersklassen sehr groß. Lediglich die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hielt sich mit 79,7 Prozent ganz geringfügig zurück.


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Kleintierhaltung ist in deutschen Haushalten grundsätzlich erlaubt, für Hunde und Katzen hingegen bedarf es oftmals der Zustimmung des Vermieters. Dabei würden neun von zehn Deutschen (91,7 Prozent) als Mieter in ein Haus ziehen, in dem Hunde- und Katzenhaltung erlaubt ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV), bei der bundesweit 700 Tier- und Nicht-Tierhalter befragt wurden.

"Besonders überrascht waren wir von der positiven Resonanz der Befragten, die selbst kein Tier halten", meint Uwe Friedemann von TCV. "Gut 80 Prozent von ihnen hätten überhaupt kein Problem damit, in ein Mietshaus zu ziehen, in dem auch Hunde und Katzen wohnen dürfen."

Für die meisten befragten Tierhalter ist dies eine Selbstverständlichkeit: 95,4 Prozent dieser Gruppe haben keine Vorbehalte gegen tierische "Mitbewohner".


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Über Stock und Stein: Tipps für das Wandern mit Hund

Geeignete Ausrüstung erleichtert Mensch und Tier die Wanderung

Wandern liegt im Trend: Laut Deutschem Wanderverband sind ca. 34 Millionen Deutsche regelmäßig auf Schusters Rappen unterwegs. Der Aufenthalt in der freien Natur ist ein idealer Ausgleich zum Berufsalltag und stärkt die Gesundheit. Und auch Hunde freuen sich über ausgedehnte Ausflüge auf vier Pfoten.

"Grundsätzlich kann man mit jedem Hund auf Wanderschaft gehen", weiß Heiko Kühr, Tourenführer und Autor des Buches Trecking mit Hund (Conrad Stein Verlag). "Aber Hundehalter sollten die Eigenschaften ihres Vierbeiners sehr gut kennen, etwa ob er körperlich fit ist, wie er sich anderen Tieren gegenüber verhält oder ob er unter Höhenangst leidet". Diese Aspekte sind wichtig für die Tourenplanung, denn auf einigen Strecken heißt es z.B. Hindernisse wie Steigleitern und Hängebrücken zu überwinden.

Im Vorfeld zum gemeinsamen Wandervergnügen sollten sich Hundehalter über regionale Regelungen zu Leinen- und Maulkorbpflicht informieren. Bei Touren ins Ausland sind zudem die Einreisebestimmungen anderer Länder zu beachten.


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Medien zum Thema
Image of Trekking mit Hund: Basiswissen für draußen
Autor: Heiko Kühr
Verlag: Conrad Stein Verlag GmbH (2005)
Einband: Broschiert, 151 pages
Image of Die schönsten Wanderungen mit Hunden: Oberbayern, Wege am Wasser, schöne Badestellen, Hüttenübernachtungen, viele praktische Tipps
Autor: Katrin Susanne Baur, Michael Reimer
Verlag: Frischluft Edition (2008)
Einband: Broschiert, 160 pages
Image of Hotelführer für Zwei- und Vierbeiner: Tierfreundliche Unterkünfte
Autor: Maria Keck
Verlag: Keck (2006)
Einband: Broschiert, 198 pages
Image of Mit Tieren übernachten Deutschland
Autor:
Verlag: Busche (2006)
Einband: Broschiert, 576 pages
Image of Hunde-Guide Bd.2. Urlaub mit Hund in Österreich
Autor: Angela Nowak, Elfriede Bukacek
Verlag: Weishaupt (2004)
Einband: Broschiert, 256 pages
Image of Hunde-Urlaub in Deutschland: Unterkünfte und Ausflugstipps für Zwei- und Vierbeiner inklusive Strandaufenthalt Nord- und Ostsee
Autor: Angela Nowak, Elfriede Bukacek
Verlag: Weishaupt (2005)
Einband: Broschiert, 176 pages
Image of Verreisen mit Hund
Autor: Mark Hofmann
Verlag: Reise Know-How Verlag Rump (2003)
Einband: Taschenbuch, 128 pages
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Menschen, die eine vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Heimtier pflegen, kommen besser mit ihrem Lebenspartner zurecht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie aus den USA, die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren untersucht hat.

"Das Vorhandensein eines liebenden Heimtiers hilft, die Spannungen, die aus Konflikten zwischen Mitgliedern eines Haushaltes resultieren, aufzulösen", so die Psychologin Dr. Lisa Beck vom Bryn Mawr College (USA) in ihrer Studie. In der Untersuchung wurden 192 verheiratete Personen befragt, die entweder einen Hund, eine Katze oder beides besaßen.

Die Fragen behandelten Aspekte wie Vertrauen, Zuverlässigkeit und Geborgenheit. Diese menschlichen Bedürfnisse kötnnen nicht nur durch die Bindung an einen Partner erfüllt werden, sondern auch durch ein Heimtier. Die Studie weist darauf hin, dass Paarbeziehungen von den Erfahrungen geprägt seien, die bereits in früheren Verbindungen gemacht wurden. Die Beziehung zu einem Tier sei unkomplizierter und vermittele daher leichter ein Gefühl von Verlässlichkeit.


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