Vier Pfoten

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In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes. Da diese Stoffwechselerkrankung unbehandelt schwere gesundheitliche Schäden verursacht, ist es wichtig, dass Tierhalter die Anzeichen frühzeitig erkennen.

"Die ersten Hinweise auf Diabetes sind gewaltiger Durst, häufiges Urinieren, Heißhungeranfälle bei Gewichtsabnahme und allgemeine Mattheit. Vereinzelt treten auch Lähmungen der Hinterbeine oder des Schwanzes auf", sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von Vier Pfoten.

Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen Mangel an Insulin, einem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Der Körper braucht Insulin, um seine Hauptenergiequelle, den Blutzucker, aufschließen und nutzen zu können. Weiterlesen »

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Die meisten Hunde lieben es, ausgelassen durch den Schnee zu toben. Eisklümpchen, Salz und Streusplitt jedoch können feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen.

"Auch zunächst kleine Pfotenverletzungen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden", sagt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere bei Vier Pfoten. "Hinzu kommt, dass Hunde nach einem Spaziergang oft ihre Pfoten sauber lecken und das Streusalz so in den Hundemagen gelangt - wo es zu Magenschäden führen kann."

Damit Spaziergänge mit Hunden bei Eis und Schnee ein Vergnügen bleiben, hat die Stiftung für Tierschutz Vier Pfoten einige Tipps zusammengestellt. Weiterlesen »

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Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein - was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten.

Die Weihnachtsdekoration löst bei vielen Hunden, Katzen, Kleintieren oder Vögeln einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt oder benagt.

"Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist", rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von ›Vier Pfoten‹.


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Auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht ein eigener Hund oft an oberster Stelle. Doch die Anschaffung eines Hundes muss nicht nur gründlich überlegt und geplant sein - besondere Vorsicht ist auch bei der Anschaffung geboten.

Welpen, die billig im Internet oder über Zeitungsinserate offeriert werden, stammen meistens aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ warnt vor dem illegalen Hundehandel.

Seit der EU-Erweiterung ist der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland.


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Die sommerlichen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf unsere Heimtiere. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps, damit Mensch und Tier die heißen Sonnentage unbeschwert genießen können.

Hunde sind an heißen Tagen besonders zu beobachten. Neben schweren Herz-Kreislaufstörungen, die bis zum Hitzschlag führen können, droht auch Sonnenbrand auf unbehaarten Körperstellen wie Nase oder Ohrmuscheln. Für sportliche Aktivitäten mit dem Vierbeiner eignen sich nun eher die kühleren Morgen- und Abendstunden.

Besonders ältere Hunde brauchen Abkühlungs- und Ruhephasen. An heißen Tagen ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sehr wichtig, frisches Trinkwasser sollte daher immer zur Verfügung stehen. Bei ersten Erschöpfungsanzeichen des Tieres müssen Ausflüge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten unterbrochen und keinesfalls gegen den Willen des Vierbeiners fortgesetzt werden.


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China startet Massentötung von Streunerhunde

›Vier Pfoten‹ verurteilt Tiermassaker in der Stadt Hanzhong

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Chinesische Behörden in der Stadt Hanzhong haben bisher knapp 40.000 Hunde zu Tode prügeln lassen. Laut dem stellvertretendem Bürgermeister Xing Tianhu handelt es sich bei der Aktion um eine Maßnahme gegen Tollwut. Internationale Tierschutzorganisationen und Medien berichten von brutalen Jagdkommandos und Berge von Leichen.

Vier Pfoten hat schon 2008 im Vorfeld der Olympischen Spiele auf den brutalen Umgang mit Tieren in China berichtet. Während den Spielen wurde aus Rücksicht auf die ausländischen Touristen zum Teil auf öffentliche Gewalt gegen Tiere verzichtet. Nun setzt China erneut auf Brutalität im Umgang mit Tieren.

"Dieses ungeheuerliche Massaker als Gesundheitsmaßnahme zu verkaufen ist zynische Augenwischerei", erklärt Johanna Stadler-Wolffersgrün, stellvertretende Geschäftsführerin von Vier Pfoten International. "Internationale Studien haben bewiesen, dass die Massentötung von streunenden Hunden sogar zu einem Anstieg der Krankheitsgefahr für Menschen führen kann."


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Urlaub mit dem Hund

Tipps für die schönste Zeit des Jahres

Hunde sind Rudeltiere und sollten auch im Urlaub nicht allein gelassen werden. Doch für eine Reise mit Hund gibt es einiges zu bedenken: Welches Transportmittel eignet sich? Ist der Hund ein gern gesehener Gast am Ferienort? Und was ist bei Auslandsreisen zu beachten? Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps rund um den Urlaub mit Hund.

"Bereits bei der Urlaubsplanung sollten die Bedürfnisse des Tieres mit einbezogen werden", rät Martina Schnell, Heimtierexpertin von Vier Pfoten. "Hunde können sich in der Regel sehr gut auf Veränderungen einstellen."

Eine sorgfältige Vorbereitung schützt vor bösen Überraschungen. So sollte im Vorfeld geklärt werden, ob der Hund in der Unterkunft willkommen ist, ob es am Urlaubsort ausreichende Freilaufflächen gibt, welche Impfungen und Reisepapiere benötigt werden und was in die Reiseapotheke gehört. Im Mittelmeerraum gibt es einige Krankheiten, die für Hunde besonders gefährlich sind, wie z.B. Herzwürmer, Babesiose oder Leishmaniose.


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Handel mit Hundewelpen aus Polen, Ungarn oder Rumänien floriert

Sat.1 sendet Bericht ›Welpen vom Wühltisch‹

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Gemeinsam mit einem Kamerateam des Sat.1-Wissensmagazins Planetopia enthüllt Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz die skrupellosen Geschäfte der osteuropäischen Hundehändler auf dem Wochenmarkt in Slubice/Polen: Direkt am ehemaligen Grenzübergang Frankfurt/Oder werden Welpen als Billigware angeboten.

"Viele der Welpen hier auf dem Markt von Slubice sind von vornherein zum Sterben verurteilt", erklärt Vier Pfoten Mitarbeiterin Birgitt Thiesmann die Lage vor Ort. "Manchmal erst drei oder vier Wochen alt, können einige noch nicht einmal laufen. Je kleiner und hilfloser sie sind, umso größer ist das Interesse der Marktbesucher".

Ohne Wasser und Futter stehen die winzigen Tiere in Pappkartons, Kofferräumen oder Drahtkäfigen zum Verkauf. Ihr klägliches Fiepen und Zittern hält weder Händler noch Interessenten davon ab, sie rücksichtslos herumzureichen und wie seelenlose Ware zu begutachten.


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Tierschutzorganisationen kämpfen in Brüssel für die Straßenhunde Europas

›Impfen und Kontrolle ist besser als Töten‹

Sie werden gejagt, gefangen und getötet – die Straßenhunde genießen in den wenigsten EU-Mitgliedsstaaten Schutz und Respekt“, sagt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation Tasso e.V. Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) pflichtet ihm bei: „Mit der Tiergesundheitsstrategie 2007-2013‘ hat sich das Europaparlament zu seiner Verantwortung für Haustiere bekannt, zu denen die Straßentiere als verwilderte ausgesetzte Heimtiere natürlich auch gehören“, so die Tierschützerin.

Folgerichtig beriefen sich Tierschutzorganisationen nun auf dieses Papier, um Straßentiere in die Vorbeugungsmaßnahmen (Impfen, Kastrieren, medizinische Versorgung) der Kommission mit einzubinden.

Diese Forderung trugen Tasso, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) sowie Vier Pfoten und der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) nun in Brüssel vor. Sie untermauerten ihr Anliegen mit fast 60.000 Unterschriften, die seit Januar 2008 gesammelt worden waren. Der bmt hatte zu Beginn des letzten Jahres seine Kampagne „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben!“ gestartet und eine Resolution verabschiedet, in der die EU aufgefordert wurde, im Rahmen der „Tiergesundheitsstrategie“ Fördergelder für flächendeckende Kastrationsprojekte bereit zu stellen.


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Mit dem Frühlingserwachen hat leider auch wieder die Floh,- und Zeckensaison begonnen. Die Blutsauger können als Überträger von Krankheiten nicht nur dem Menschen, sondern auch Heimtieren gefährlich werden.

"Auch in Norddeutschland steigt die Zahl der Infektionen mit Borreliose, FSME und Babesiose", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin bei Vier Pfoten.

Fachleute schätzen, dass mittlerweile jede vierte Zecke Trägerin von Krankheitserregern ist.

Die Babesiose, auch "Hunde-Malaria" genannt, wird durch die sogenannte Auwaldzecke übertragen. Erste Symptome sind Erschöpfung und Appetitlosigkeit, die sich bis zur Blutarmut (Anämie) mit Fieber und Lethargie steigern können. Im Verdachtsfall sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden - ohne Behandlung verläuft die Erkrankung tödlich.


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