Anlässlich des Welttollwuttages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hunde- und Katzenhalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen. Zwar darf sich Deutschland nach den internationalen Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit vergangenem Jahr offiziell "tollwutfrei" nennen, doch heißt es, weiterhin wachsam zu bleiben, bis sichergestellt ist, dass sich die Tollwut unter Füchsen durch unentdeckte Krankheitsfälle nicht wieder ausbreitet.
In Deutschland selbst gehen deshalb die Richtlinien zur Tollwutbekämpfung auch über die Bestimmungen in anderen europäischen Ländern hinaus: Als Sicherheitspuffer folgt auf das Ende der Impfköderauslagen für Füchse noch eine weitere Überwachungsphase von zwei Jahren, um das Überdauern eventuell unentdeckter Tollwutfälle und eine erneute Ausbreitung zu verhindern.
Deutschland wird sich gemäß diesen Richtlinien also erst im Jahr 2010 als tollwutfrei bezeichnen - vorausgesetzt es tritt bis dahin kein Krankheitsfall mehr auf. Grund für diese Vorsichtsmaßnahme ist, dass Tollwut eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten für Mensch und Tier ist, denn sie führt unweigerlich zum Tod, ist sie erst einmal ausgebrochen.
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