Deutschland

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In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes. Da diese Stoffwechselerkrankung unbehandelt schwere gesundheitliche Schäden verursacht, ist es wichtig, dass Tierhalter die Anzeichen frühzeitig erkennen.

"Die ersten Hinweise auf Diabetes sind gewaltiger Durst, häufiges Urinieren, Heißhungeranfälle bei Gewichtsabnahme und allgemeine Mattheit. Vereinzelt treten auch Lähmungen der Hinterbeine oder des Schwanzes auf", sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von Vier Pfoten.

Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen Mangel an Insulin, einem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Der Körper braucht Insulin, um seine Hauptenergiequelle, den Blutzucker, aufschließen und nutzen zu können. Weiterlesen »

Wehe, wenn die Wildsau kommt

Die Deutsche Wildtier Stiftung rät: Ruhe bewahren und auf Distanz gehen

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Vor allem in den Randbezirken von Großstädten wie Berlin, München und Hamburg tauchen immer häufiger Wildschweine auf. Was sollen Menschen tun, wenn sie unerwartet im Garten, auf dem Spazierweg oder am Rand der Skipiste auf die Tiere treffen.

"Vor allem Ruhe bewahren und den geordneten Rückzug antreten", empfiehlt Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

Trotzdem ist jetzt besondere Vorsicht geboten.

"Die ersten Bachen haben ihre Frischlinge zur Welt gebracht", sagt Andreas Kinser. "Und zur Verteidigung ihres Nachwuchses drohen die Muttertiere allen, die den Frischlingen zu nahe kommen. Der Biss einer Bache kann dabei erhebliche Verletzungen hervorrufen."
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Auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht ein eigener Hund oft an oberster Stelle. Doch die Anschaffung eines Hundes muss nicht nur gründlich überlegt und geplant sein - besondere Vorsicht ist auch bei der Anschaffung geboten.

Welpen, die billig im Internet oder über Zeitungsinserate offeriert werden, stammen meistens aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ warnt vor dem illegalen Hundehandel.

Seit der EU-Erweiterung ist der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland.


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Ein Tierarzt, der einen Internetshop für Tierfutter und Tierpflegemittel betreibt und diesen als ›Tier-Apotheke‹ bezeichnet, handelt wettbewerbswidrig. Dasselbe gilt für Verwendung des Begriffs ›Tier-Apotheke‹ für eine Warengruppe im Internetauftritt oder den Hinweis darauf, dass der Internetshop eine „Tier-Apotheke“ beinhalte. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart aufgrund einer Klage der Wettbewerbszentrale entschieden.

Die Richter haben die Verwendung des Begriffs ›Tier-Apotheke‹ als irreführend eingestuft, da der Leser glaube, es handele sich um eine Apotheke, die auf Tierarzneimittel spezialisiert sei und der Inhaber als Apotheker approbiert und deshalb besonders zuverlässig sei.

Ein Teil der Leser erwarte hier eine von der Behörde zugelassene Apotheke, die Arzneimittel für den Veterinärbereich vertreiben dürfe. Da dies alles nicht der Fall ist, stufte das OLG Stuttgart die Aussage ›Tier-Apotheke‹ als irreführend ein.


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Anlässlich des Welttollwuttages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hunde- und Katzenhalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen. Zwar darf sich Deutschland nach den internationalen Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit vergangenem Jahr offiziell "tollwutfrei" nennen, doch heißt es, weiterhin wachsam zu bleiben, bis sichergestellt ist, dass sich die Tollwut unter Füchsen durch unentdeckte Krankheitsfälle nicht wieder ausbreitet.

In Deutschland selbst gehen deshalb die Richtlinien zur Tollwutbekämpfung auch über die Bestimmungen in anderen europäischen Ländern hinaus: Als Sicherheitspuffer folgt auf das Ende der Impfköderauslagen für Füchse noch eine weitere Überwachungsphase von zwei Jahren, um das Überdauern eventuell unentdeckter Tollwutfälle und eine erneute Ausbreitung zu verhindern.

Deutschland wird sich gemäß diesen Richtlinien also erst im Jahr 2010 als tollwutfrei bezeichnen - vorausgesetzt es tritt bis dahin kein Krankheitsfall mehr auf. Grund für diese Vorsichtsmaßnahme ist, dass Tollwut eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten für Mensch und Tier ist, denn sie führt unweigerlich zum Tod, ist sie erst einmal ausgebrochen.


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NABU legt Rechtsgutachten zum Schutzstatus des Wolfes in Deutschland vor

›Tötung ist Verstoß gegen Artenschutz und streng zu ahnden‹

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Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat erstmals ein umfassendes Rechtsgutachten zum Schutzstatus des Wolfes in Deutschland vorgelegt.

"Der Wolf ist mit circa 50 Tieren noch eines der seltensten Säugetiere Deutschlands. Seine Tötung stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Artenschutz dar und ist streng zu ahnden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Das Gutachten sei vor allem auch mit Blick auf die Debatte um das rechtliche Strafmaß und Vorgehen bei illegalen Wolfsabschüssen erstellt worden.

Im dem am Dienstag in Berlin präsentierten 102 Seiten umfassenden Rechtsgutachten der Kanzlei Caspers & Mock, Koblenz, wurde untersucht, in welchem Maße die vorhandenen nationalen und internationalen rechtlichen Vorgaben den Schutz der Wölfe in Deutschland aktuell gewährleisten. Dabei wurden neben den strafrechtlichen, auch die Konsequenzen im Jagd- und Waffenrecht beleuchtet.


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NABU-Leitlinien zum Schutz des Wolfs veröffentlicht

›Wolf wird normaler Bestandteil unseres Lebens in Deutschland‹

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Anlässlich der erfolgreichen Rückkehr des Wolfes nach Deutschland hat der NABU heute die weiteren Schritte zum Schutz des seltenen Rückkehrers in einem Positionspapier zusammengefasst.

"Denn was vor zehn Jahren noch undenkbar war, ist heute Realität: mittlerweile sind alle Bundesländer Deutschlands in erreichbare Entfernung von Wölfen gerückt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Veröffentlichung des Papiers. "Damit sind sie auf einem guten Weg, normaler Bestandteil von Deutschlands Tierwelt zu werden."

Obwohl der Großteil der Bevölkerung die Rückkehr des Wolfes begrüße, gäbe es jährlich Fälle, in denen illegal auf den Wolf geschossen würde.

"Auch im Wahlkampf werden Stimmen laut, die bei nur 50 Tieren in ganz Deutschland den Abschuss des seltenen Säugetieres Deutschlands verlangen. Daher ist es nötiger denn je, sich gemeinsam engagiert für den Wolf einzusetzen", betonte Tschimpke.


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Wölfe führen ein sehr ›ausschweifendes‹ Leben. Wie das Magazin Geo in seiner September-Ausgabe berichtet, entfernen sie sich mitunter Hunderte von Kilometern von ihrem Heimatort, bevor sie wieder zu diesem zurückkehren.

Diese ausgeprägte Wanderlust wurde nun erstmals entdeckt, nachdem die Forscherinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt jungen Wölfen aus der Oberlausitz Sendehalsbänder umgeschnallt hatten. Per SMS übermittelten die Geräte den jeweiligen Aufenthaltsort der Tiere.

Einer der Wolfsrüden durchquerte auf seiner Reise ganz Polen und hielt sich Anfang Juli 2009 im Grenzgebiet von Weißrussland und Litauen auf - etwa 650 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Es gibt keinen Grund, weshalb die Tiere nicht auch in anderer Richtung so weit ausschweifen könnten, sagt Ilka Reinhardt: "Im Prinzip kann jederzeit überall in Deutschland ein Wolf auftauchen".


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Dorit Feddersen-Petersen et al.: Hunde und Menschen - immer gern gesehen? (2009)

›D.O.Q.-Test 2.0: Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung für Hundebesitzer‹

Dorit Feddersen-Petersen et al.: Hunde und Menschen, Cover

Hunde und Menschen - immer gern gesehen? D.O.Q.-Test 2.0: Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung für Hundebesitzer ist ein Sachbuch von D. U. Feddersen-Petersen, P. Piturru und W.-D. Schmidt aus dem Jahr 2009.

Seit vielen Jahren fordern öffentliche Stellen,Tierärzte und engagierte Hundefachleute, dass Hundehalter im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung eine Sachkundeprüfung ablegen sollen. Bislang gab es hierzu sehr unterschiedliche Regelungen – »Hundeführerschein«, unterschiedliche Sachkundeprüfungen pro Bundesland, Begleithundeprüfungen und diverse Hundeschulen-Konzepte zeugen von einer gewissen Unübersichtlichkeit am Markt.

Mit D.O.Q.-Test 2.0 wurde nun ein bundeseinheitliches Prüfungssystem entwickelt,mit dem die theoretische Prüfung in jeder Tierarztpraxis absolviert werden kann. Die bestandene theoretische Prüfung berechtigt zur Teilnahme an der anschließenden praktischen Prüfung. Dieses Buch, geschrieben von einigen der führenden Initiatoren des D.O.Q.-Test 2.0, bietet mit Lernstoff und Testfragen die optimale Prüfungsvorbereitung und ist daneben auch eine ideale Informationsquelle für alle verantwortungsbewussten Hundehalter. Weiterlesen »

Bezugsmöglichkeit
Image of Hunde und Menschen - immer gern gesehen? D.O.Q.-Test 2.0: Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung für Hundebesitzer
Autor: W. -D. Schmidt, P. Piturru, D. U. Feddersen-Petersen
Verlag: Kynos (2009)
Einband: Broschiert, 128 pages
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Die sommerlichen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf unsere Heimtiere. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps, damit Mensch und Tier die heißen Sonnentage unbeschwert genießen können.

Hunde sind an heißen Tagen besonders zu beobachten. Neben schweren Herz-Kreislaufstörungen, die bis zum Hitzschlag führen können, droht auch Sonnenbrand auf unbehaarten Körperstellen wie Nase oder Ohrmuscheln. Für sportliche Aktivitäten mit dem Vierbeiner eignen sich nun eher die kühleren Morgen- und Abendstunden.

Besonders ältere Hunde brauchen Abkühlungs- und Ruhephasen. An heißen Tagen ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sehr wichtig, frisches Trinkwasser sollte daher immer zur Verfügung stehen. Bei ersten Erschöpfungsanzeichen des Tieres müssen Ausflüge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten unterbrochen und keinesfalls gegen den Willen des Vierbeiners fortgesetzt werden.


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