Feiertag

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Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein - was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten.

Die Weihnachtsdekoration löst bei vielen Hunden, Katzen, Kleintieren oder Vögeln einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt oder benagt.

"Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist", rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von ›Vier Pfoten‹.


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Nauka @home, 31. Dezember 2004

Weihnachtliche Gefahren für Heimtiere

Was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden - Tipps, worauf Tierhalter achten sollten

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Auf viele Hunde, Katzen, Kleintiere und auch Vögel übt die Weihnachtsdekoration einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt, oder benagt.

"Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist", rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von Vier Pfoten.

Für Katzen und lebhafte Junghunde ist der Weihnachtsbaum von besonderem Interesse - Sprünge ins Astwerk sind keine Seltenheit. Ein schwerer, stabiler Baumständer und ein sicherer Standort sind darum unerlässlich. Auch der Baumschmuck birgt viele Risiken und Nebenwirkungen:

"Zerbrechliche Glaskugeln und bleihaltiges Lametta sollten Sie meiden", so Martina Schnell. "Tiergerechte Alternativen wären Deko-Artikel aus Naturmaterial wie Holz oder Stroh".


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Tierschutzverein warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken

Vor allem Hundewelpen und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum

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Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das „Spielzeug“ vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale im hessischen Hattersheim.

„Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, so der Tierschützer. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.“

Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.


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Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz, Logo

Böller, Raketen, Wunderkerzen - für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel unbedingt dazu. Bei Tieren hingegen lösen der Lärm und die Lichteffekte erheblichen Stress aus. Nicht selten reagieren sie panisch oder auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. Damit die Tiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen, empfiehlt Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz, einige Vorkehrungen zu treffen.

Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nicht unangeleint ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so sehr erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.

"Am Silvestertag sollten sich weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt außerhalb des Hauses aufhalten. Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesterparty am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer lassen ihre Tiere in der Silvesternacht nicht allein zu Haus oder organisieren eine zuverlässige Betreuung", rät Vier Pfoten Heimtier-Referentin Martina Schnell.


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Tasso e.V., Logo

Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster.

Nach der anfänglichen Freude über das "Spielzeug" vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale im hessischen Hattersheim. "Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich", so der Tierschützer. "Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung". Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.

Philip McCreight appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde.


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Feiertage – (k)eine Freude für den Hund

Tipps für die Feiertage von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft

Weihnachten und Silvester sind eine Zeit der Besinnlichkeit und der Freude. Gefeiert wird vielerorts mit einem festlich geschmückten Tannenbaum und der Jahreswechsel mit einem lauten Feuerwerk. Hunde passen da nicht so ganz dazu. Vom Weihnachtsbaum müssen sie fern gehalten werden, damit es nicht zu einem Brand kommt und an Silvester müssen die Hundeohren geschützt werden.


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