Glücksbringer auf vier Pfoten
Beim Spiel mit dem geliebten Hund flutet das Schmusehormon Oxytocin unser Hirn
Wenn Frauchen oder Herrchen mit ihrem Hund herumtollen, können sie dabei Glücksgefühle entwickeln, die Forscher im Gehirn nachweisen können. Das berichtet die Apotheken Umschau in Ausgabe 4/2009.
Das Hirn schüttet verstärkt das Hormon Oxytocin aus, das unter anderem Gefühle wie Liebe, Treue und eine innige Mutter-Kind-Beziehung fördert. Dies könnte auch der Grund dafür sein, so Forscher der japanischen Azuba-Universität, dass Hunde bei der Behandlung von Ängsten und Depressionen manchmal sehr hilfreich sind.
Das Peptidhormon Oxytocin beeinflusst auch das Verhalten zwischen Mutter und Kind sowie zwischen Geschlechtspartnern und auch ganz allgemein soziale Interaktionen.
- „Es verschafft angenehme, manchmal sogar lustvolle Gefühle. (…) Diese emotionale Wirkung schafft vor allem eines: Sie verstärkt die emotionale Bindung von der Mutter an das Kind“ [# Henrik Walter: Liebe und Lust. Ein intimes Verhältnis und seine neurobiologischen Grundlagen. In: Werner Buschlinger, Christoph Lütge: Kaltblütig. Philosophie von einem rationalen Standpunkt. Festschrift für Gerhard Vollmer zum 60. Geburtstag. Hirzel Verlag, Stuttgart, 2003, S. 373, ISBN 3-7776-1254-5]
Zahlreiche Forschungsergebnisse haben dazu geführt, dass Oxytocin in der Öffentlichkeit gelegentlich als Orgasmushormon, Kuschelhormon oder Treuehormon diskutiert wird [# Vgl. Roger Nickl: Die Macht des Kuschelhormons, in: Unimagazin, 2004, http://www.unipublic.unizh.ch/magazin/gesellschaft/2004/1479.html]].




