Hunde der ASB-Rettungshundestaffel Segeberg trainieren Vermisstensuche zu Wasser

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Seit nunmehr 100 Tagen werden die Vierbeiner der ASB-Rettungshundestaffel Segeberg zu echten "Seehunden" ausgebildet, um später mit ihren feinen Spürnasen auch vermisste Personen auf und unter Wasser suchen zu können. Um das Training zu starten, brauchten die zwei- und vierbeinigen Lebensretter allerdings dringend ein hundegerechtes Einsatzboot. Hier half die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" jüngst mit entsprechenden Fördergeldern.

Aus den Bewerbungen, die täglich bei der Initiative für eine finanzielle Förderung eines Hundeprojekts eingehen, haben Schauspieler Hardy Krüger jr., namhafte Experten und Verbände - sie alle bilden das Expertenforum der Pedigree Initiative - kürzlich das Projekt "Hundegerechtes Einsatzboot für die ASB-Rettungshundestaffel Segeberg" ausgewählt. "Wir waren von dem Engagement der ehrenamtlichen Rettungshelfer begeistert und können mit der Förderung des Projekts dazu beitragen, Menschenleben zu retten", erklärt Rolf Zepp, Sprecher der "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes", die Entscheidung.

Seit 100 Tagen trainieren fünf Teams der Staffel nun bereits mit dem neuen Einsatzboot, das auf den Nahmen "P.Gree" getauft wurde. Das Boot verfügt über einen 25 PS-Motor, Echolot, GPS und Suchscheinwerfer. "Unsere Hunde können bereits Personen im Schilfgürtel eines Gewässers aufspüren. Das Training mit dem neuen Boot ist also schon jetzt ein voller Erfolg", so Dirk Fellechner, Leiter der ASB-Rettungshundestaffel Segeberg. "Im nächsten Schritt werden unsere Vierbeiner lernen, nach Menschen unter Wasser zu suchen". Damit ist die Segeberger ASB-Rettungshundestaffel die erste Staffel in Schleswig-Holstein, die eine Personensuche zu Wasser durchführen kann.


Projektförderung geht weiter

Auch in 2008 stellt die Pedigree Initiative insgesamt 100.000 Euro für Hunde-Projekte bereit. "Grundsätzlich hat jedes Projekt - ob es nun 100 oder 10.000 Euro zur Umsetzung benötigt - eine Chance auf Förderung. Die Projekte müssen aber einen konkreten Nutzen für Hunde haben, möglichst vielen Hunden helfen und mit den bereitgestellten finanziellen Mitteln innerhalb von sechs Monaten umsetzbar sein. Dies muss aus der Bewerbung hervorgehen. Kommerzielle Projekte sind ausgeschlossen", erläutert Zepp. Bewerbungen sind unter www.naturdeshundes.de möglich.

Netmarks

  • www.naturdeshundes.de

Quelle

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