Tierschutzorganisation warnt vor Betrügern - Kriminelle geben sich am Telefon als ›Tasso‹-Mitarbeiter aus

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Die Tierschutzorganisation ›Tasso e.V.‹ warnt vor betrügerischen Anrufen in ihrem Namen. Laut Philip McCreight, Leiter der ›Tasso‹-Zentrale, erhielten derzeit Telefonbesitzer ominöse Anfragen, die darauf zielen, Patenschaften für Hunde oder Katzen abzuschließen. Für die Futter- und Unterbringungskosten seien dann teilweise vierstellige Summen zu zahlen. „Solche kostenpflichtigen Patenschaften gibt es bei ›Tasso‹ gar nicht“, erklärt McCreight. „Wir rufen auch niemals Leute an und bitten um Geld, das widerspricht vollkommen unserer Philosophie“.

Der Tierschützer schildert als typisches Beispiel für die Abzocke den Anruf bei der Familie K. im saarländischen Neukirchen: „Da meldete sich eine Frau, gab sich als ›Tasso‹-Mitarbeiterin aus und verwies auf eine angeblich geleistete Unterschrift gegen Tiertransporte. Man sei doch für den Tierschutz, ob man denn selber auch ein Tier besitze“. Für McCreight ist diese Frage der klare Beweis für die betrügerische Absicht: "›Tasso‹ kennt selbstverständlich alle relevanten Daten der registrierten Tiere und ihrer Besitzer, nachzufragen wäre also vollkommen unlogisch“.

Wenn der Angerufene Interesse zeige, würde ihm eine mehrjährige Patenschaft für einen Hund oder eine Katze angeboten, so McCreight weiter. „Die Summen können sich durchaus im vierstelligen Bereich bewegen, zu zahlen über Bargeldtransfer-Dienste wie Western Union. Weil man angeblich das Geld schnell benötige und eine Überweisung zu lange dauern würde“.


Der ›Tasso‹-Chef Philip McCreight empfiehlt:

  • Wenn sich jemand am Telefon als ›Tasso‹-Mitarbeiter ausgibte und für Tierschutzprojekte Geld verlangt, solle man nach der Nummer für einen Rückruf fragen, da man im Moment keine Zeit habe.
  • Entweder legt der Anrufer dann sofort auf, oder er gibt tatsächlich die Rufnummer heraus, die man dann der Polizei mitteilen sollte, um den Anschlussinhaber und damit den Betrüger zu ermitteln.

Netmarks

  • www.tasso.net

Quelle

  • Pressemitteilung des TASSO e.V. vom 14. Mai 2008.

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