Haustiere

Eine kritische Betrachtung der Öko-Bilanz von Haustieren

Selbst Hamster sind nicht unschuldig

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Geo April 2010, Titelbild

Ist auch der Hund - und nicht nur wegen seiner Haufen - ein Umweltrüpel? Hat auch der Goldfisch eine "Öko-Bilanz"? Ja, findet die britische Wissenschaftsjournalistin Kate Ravilious. Wie sie in der April-Ausgabe von Geo unter Berufung auf einschlägige Studien ausführt, hinterlassen auch Haustiere einen ›ökologischen Fußabdruck‹ in nennenswerter Größe.

Dieser Fußabdruck, also die Summe aller umweltschädlichen Einflüsse, bemisst sich etwa bei einem Hund nach der Menge an Fleisch und Getreide, die er täglich zu sich nimmt - und der Anbaufläche, die in Fleisch- und Getreideproduktion dafür notwendig sind.

Umgerechnet auf den Energiegewinn, der einem Hektar Land abgerungen werden kann, und verglichen mit dem Energieverbrauch etwa eines Mittelklassewagens mit Vierradantrieb und einer Fahrleistung von jährlich 10.000 Kilometern, hat ein mittelgroßer Hund einen höheren negativen Umwelteffekt als das Auto. Weiterlesen »

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In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes. Da diese Stoffwechselerkrankung unbehandelt schwere gesundheitliche Schäden verursacht, ist es wichtig, dass Tierhalter die Anzeichen frühzeitig erkennen.

"Die ersten Hinweise auf Diabetes sind gewaltiger Durst, häufiges Urinieren, Heißhungeranfälle bei Gewichtsabnahme und allgemeine Mattheit. Vereinzelt treten auch Lähmungen der Hinterbeine oder des Schwanzes auf", sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von Vier Pfoten.

Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen Mangel an Insulin, einem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Der Körper braucht Insulin, um seine Hauptenergiequelle, den Blutzucker, aufschließen und nutzen zu können. Weiterlesen »

Der Hund ist das Lieblingstier der Deutschen

...laut einer aktuellen Umfrage von ›Funk Uhr‹

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Hunde sind beliebter als Katzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der wöchentlichen Programmzeitschrift Funk Uhr. Nach ihrem Lieblingstier befragt, entschieden sich 52 Prozent der Deutschen für den Hund, gefolgt von der Katze (45 %) und dem Delfin (26 %).

Auf den Plätzen vier bis zehn landeten Pferd (14 Prozent), Adler (14 Prozent), Pinguin (12 Prozent), Löwe (12 Prozent), Elefant (11 Prozent), Schimpanse (9 Prozent) und Pandabär (9 Prozent). Weiterlesen »

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Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein - was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten.

Die Weihnachtsdekoration löst bei vielen Hunden, Katzen, Kleintieren oder Vögeln einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt oder benagt.

"Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist", rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von ›Vier Pfoten‹.


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Die sommerlichen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf unsere Heimtiere. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps, damit Mensch und Tier die heißen Sonnentage unbeschwert genießen können.

Hunde sind an heißen Tagen besonders zu beobachten. Neben schweren Herz-Kreislaufstörungen, die bis zum Hitzschlag führen können, droht auch Sonnenbrand auf unbehaarten Körperstellen wie Nase oder Ohrmuscheln. Für sportliche Aktivitäten mit dem Vierbeiner eignen sich nun eher die kühleren Morgen- und Abendstunden.

Besonders ältere Hunde brauchen Abkühlungs- und Ruhephasen. An heißen Tagen ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sehr wichtig, frisches Trinkwasser sollte daher immer zur Verfügung stehen. Bei ersten Erschöpfungsanzeichen des Tieres müssen Ausflüge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten unterbrochen und keinesfalls gegen den Willen des Vierbeiners fortgesetzt werden.


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Heimtiere haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Diese Meinung vertreten neun von zehn Deutschen, wie eine aktuelle Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV) ergab. Befragt wurden 1.000 Tierhalter und Nicht-Tierhalter.

"Insgesamt 88,7 Prozent aller Befragten sind überzeugt, dass die Entwicklung von Kindern positiv beeinflusst wird, wenn diese schon früh regelmäßig Kontakt zu Heimtieren haben", so Uwe Friedemann von TCV. "Die Quote bei den Tierhaltern (95,9 Prozent) fällt dabei erwartungsgemäß höher aus als die bei den Nicht-Tierhaltern, da Menschen mit Heimtieren tagtäglich die positiven Einflüsse ihrer Tiere spüren."

Gleichwohl sind auch knapp Dreiviertel (74,7 Prozent) der Nicht-Tierhalter der Meinung, dass Tiere die Entwicklung von Kindern fördern.


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Was tun nach dem Tod eines Haustieres?

Viele Haustierbesitzer verzweifeln bei der Suche nach der letzten Ruhestätte für ihren geliebten Gefährten

Im Leben vieler Haustierbesitzer spielt der tierische Gefährte oft eine ebenso wichtige Rolle wie menschliche Familienmitglieder oder Freunde. Während beim Tod eines Menschen weitgehend feststeht, was mit dem Leichnam geschieht, sind Tierliebhaber sehr oft ratlos, wenn das kostbare Geschöpf verstorben ist.

"Die meisten von ihnen können den Gedanken nicht ertragen, dass ihr langjähriger Begleiter in der Tierverwertungsanlage zusammen mit Schlachtabfällen und Kadaverresten von der Straße zu Tiermehl, Seife oder Brennstoffen verarbeitet wird", berichtet Armin Möller vom Haustierportal Vivatier aus persönlichen Gesprächen mit Mitgliedern des Portals und entsprechenden Forumsdiskussionen. "Haustierbesitzer, die diesen Weg gegangen sind, bereuen ihre Entscheidung im Nachhinein oft jahrelang und machen sich Vorwürfe, dass der letzte Gang nicht in Würde angetreten wurde."

Nach dem Tod muss aber schnell gehandelt werden und es stellt sich die Frage nach Alternativen, mit denen der Haustierbesitzer besser leben kann. Abzuraten ist laut Vivatier von der Bestattung in der freien Natur oder gar in Parkanlagen. Wer diese Vorgehensweise wählt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro belegt werden kann.


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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

Heimtierhaltung in deutschen Haushalten.

Über 23 Millionen Heimtiere lebten im Jahr 2008 in Deutschen Haushalten, Fische noch nicht einmal mitgezählt. Die konstant hohe Zahl zeigt: Die Deutschen lieben ihre Tiere - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Abbildung: obs/IVH Industrieverband Heimtierbedarf

Anzahl der Heimtiere steigt weiter an

Hunde und Katzen besonders beliebt

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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

In mehr als einem Drittel aller deutschen Haushalte leben derzeit über 23 Millionen Heimtiere. Das zeigt erneut: Die Liebe der Deutschen zu ihren Tieren ist ungebrochen - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Auch 2008 führten die Katzen die Beliebtheitsskala der tierischen Mitbewohner an. Insgesamt wurden 300.000 Stubentiger mehr gezählt als noch im Jahr zuvor, ein Anstieg auf nunmehr 8,2 Millionen. In 16,5 Prozent der deutschen Haushalte lebte damit eine Katze. Auf Platz zwei folgten die Vierbeiner mit der kalten Schnauze. 5,5 Millionen Hunde (in 13,8 Prozent der Haushalte) gab es 2008 in Deutschland, 200.000 mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der Kleintiere verringerte sich dagegen um 400.000 auf 6,2 Millionen. Damit lebte 2008 in 5,9 Prozent der Haushalte ein Kleintier.


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Viele Menschen denken darüber nach, sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Heimtier anzuschaffen, sei es aus erster oder zweiter Hand. Oft kommt dabei die Frage auf, wer sich im Krankheitsfall um den Mitbewohner mit Fell, Federn oder Flossen kümmert. Diese Sorge ist jedoch häufig unbegründet, wie das Bremer Marktforschungsinstitut TheConsumerView (TCV) nun im Rahmen einer repräsentativen Umfrage herausfand.

87,6 Prozent der Deutschen würden das Heimtier ihres Nachbarn in Pflege nehmen, wenn dieser vorübergehend krank oder pflegebedürftig wäre, so das Ergebnis der Befragung.

"Mit 93,2 Prozent war die Zustimmung der befragten Tierhalter erwartungsgemäß besonders groß", so Uwe Friedemann von TCV. "Überrascht hat uns jedoch, dass sich auch gut 70 Prozent der Nicht-Tierhalter gern für einen begrenzten Zeitraum um Hund, Katze oder Vogel kümmern würden."

Die Bereitschaft der Befragten, vorübergehend ein Heimtier aufzunehmen, war mit 86,0 bis 92,6 Prozent in fast allen Altersklassen sehr groß. Lediglich die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hielt sich mit 79,7 Prozent ganz geringfügig zurück.


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