Sind Hund oder Katze von Flöhen befallen, leben nur fünf Prozent der Parasitenpopulation direkt auf dem Tier. Der Rest lebt in der unmittelbaren Umgebung - in Form von Eiern, Larven und Puppen. Ist ein Tier mit Flöhen befallen, gerät auch das gesamte Lebensumfeld in Mitleidenschaft.
Denn die weiblichen Flöhe legen nach der ersten Blutmahlzeit täglich zwischen 20 und 50 Eier ins Fell von Hund oder Katze. Von hier kullern die glattschaligen Eier überall dorthin, wo sich das Tier aufhält: z.B. auf das Sofa, das Bett, ins Kinderzimmer oder in die Küche.
Dabei findet der Floh in unseren ganzjährig angenehm temperierten Wohnungen ideale Bedingungen, um sich schnell weiterzuentwickeln. Aufgrund der verschiedenen Einflussfaktoren auf die Entwicklungsstadien des Flohs kann der Zeitraum zwischen Ei und geschlüpftem Floh drei Wochen bis sechs Monate betragen.
In einem Haushalt, der einmal von Flöhen befallen wurde, müssen daher langfristige Gegenmaßnahmen getroffen werden. Dabei sollten alle Entwicklungsstadien des Flohs, das befallene Tier und seine Umgebung behandelt werden, wie z.B. mit der Wirkstoffkombination Fipronil und (S)-Methopren, die als Frontline-Kombinationsprodukt beim Tierarzt erhältlich ist - das jedenfalls rät der Hersteller des Produktes, Merial.
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