Tierhaltung

Laute Silvesterknaller: Hunde auf Jahreswechsel vorbereiten

Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ warnt: Silvester bedeutet Stress für Tiere

Der Hund zittert, jault und verkriecht sich in der hintersten Ecke: Für viele Vierbeiner sind Böller und Raketen in der Silvesternacht eine Qual - und die Menschen gehen oft falsch mit diesen Ängsten um.

Für viele Menschen gehören Böller, Raketen und Wunderkerzen zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall.

Daher sollten Hunde bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.


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Auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht ein eigener Hund oft an oberster Stelle. Doch die Anschaffung eines Hundes muss nicht nur gründlich überlegt und geplant sein - besondere Vorsicht ist auch bei der Anschaffung geboten.

Welpen, die billig im Internet oder über Zeitungsinserate offeriert werden, stammen meistens aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ warnt vor dem illegalen Hundehandel.

Seit der EU-Erweiterung ist der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland.


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Künftig ist die private Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Arten in Berlin nicht mehr erlaubt. Dazu wird die Verordnung zum Halten solcher Tiere geändert. Die bisherige Ausnahmemöglichkeit vom Haltungsverbot wird deutlich eingeschränkt.

Ausnahmegenehmigungen für die private, nicht gewerbliche Haltung von Tieren, die für den Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften besonders gefährlich sind, dürfen nicht mehr erteilt werden. Unter dieses generelle Verbot fallen u.a. Großkatzen, Bären, Wölfe, Giftschlangen sowie hochgiftige Skorpione und Spinnen.

Diese Änderung der Verordnung über das Halten von gefährlichen Tieren wildlebender Arten hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister vorgelegt.


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Die sommerlichen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf unsere Heimtiere. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps, damit Mensch und Tier die heißen Sonnentage unbeschwert genießen können.

Hunde sind an heißen Tagen besonders zu beobachten. Neben schweren Herz-Kreislaufstörungen, die bis zum Hitzschlag führen können, droht auch Sonnenbrand auf unbehaarten Körperstellen wie Nase oder Ohrmuscheln. Für sportliche Aktivitäten mit dem Vierbeiner eignen sich nun eher die kühleren Morgen- und Abendstunden.

Besonders ältere Hunde brauchen Abkühlungs- und Ruhephasen. An heißen Tagen ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sehr wichtig, frisches Trinkwasser sollte daher immer zur Verfügung stehen. Bei ersten Erschöpfungsanzeichen des Tieres müssen Ausflüge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten unterbrochen und keinesfalls gegen den Willen des Vierbeiners fortgesetzt werden.


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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

Heimtierhaltung in deutschen Haushalten.

Über 23 Millionen Heimtiere lebten im Jahr 2008 in Deutschen Haushalten, Fische noch nicht einmal mitgezählt. Die konstant hohe Zahl zeigt: Die Deutschen lieben ihre Tiere - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Abbildung: obs/IVH Industrieverband Heimtierbedarf

Anzahl der Heimtiere steigt weiter an

Hunde und Katzen besonders beliebt

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Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)

In mehr als einem Drittel aller deutschen Haushalte leben derzeit über 23 Millionen Heimtiere. Das zeigt erneut: Die Liebe der Deutschen zu ihren Tieren ist ungebrochen - auch oder sogar ganz besonders in der heutigen Zeit.

Auch 2008 führten die Katzen die Beliebtheitsskala der tierischen Mitbewohner an. Insgesamt wurden 300.000 Stubentiger mehr gezählt als noch im Jahr zuvor, ein Anstieg auf nunmehr 8,2 Millionen. In 16,5 Prozent der deutschen Haushalte lebte damit eine Katze. Auf Platz zwei folgten die Vierbeiner mit der kalten Schnauze. 5,5 Millionen Hunde (in 13,8 Prozent der Haushalte) gab es 2008 in Deutschland, 200.000 mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der Kleintiere verringerte sich dagegen um 400.000 auf 6,2 Millionen. Damit lebte 2008 in 5,9 Prozent der Haushalte ein Kleintier.


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Bei Anruf Abzocke

›Tasso‹ warnt vor betrügerischen Telefonanrufen falscher Tierschützer

Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll“. So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben.

Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein Tasso e.V.:

„Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.


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Viele Menschen denken darüber nach, sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Heimtier anzuschaffen, sei es aus erster oder zweiter Hand. Oft kommt dabei die Frage auf, wer sich im Krankheitsfall um den Mitbewohner mit Fell, Federn oder Flossen kümmert. Diese Sorge ist jedoch häufig unbegründet, wie das Bremer Marktforschungsinstitut TheConsumerView (TCV) nun im Rahmen einer repräsentativen Umfrage herausfand.

87,6 Prozent der Deutschen würden das Heimtier ihres Nachbarn in Pflege nehmen, wenn dieser vorübergehend krank oder pflegebedürftig wäre, so das Ergebnis der Befragung.

"Mit 93,2 Prozent war die Zustimmung der befragten Tierhalter erwartungsgemäß besonders groß", so Uwe Friedemann von TCV. "Überrascht hat uns jedoch, dass sich auch gut 70 Prozent der Nicht-Tierhalter gern für einen begrenzten Zeitraum um Hund, Katze oder Vogel kümmern würden."

Die Bereitschaft der Befragten, vorübergehend ein Heimtier aufzunehmen, war mit 86,0 bis 92,6 Prozent in fast allen Altersklassen sehr groß. Lediglich die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hielt sich mit 79,7 Prozent ganz geringfügig zurück.


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Tierschutzverein warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken

Vor allem Hundewelpen und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum

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Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das „Spielzeug“ vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale im hessischen Hattersheim.

„Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, so der Tierschützer. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.“

Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.


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Parson und Jack Russell Terrier - Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung ist ein Sachbuch von Dorothea Penizek aus dem Jahr 2008, das in der Reihe PraxisWissen Hund des Franckh-Kosmos-Verlags erschienen ist.

Parson und Jack Russell Terrier wurden seit Jahrhunderten für die Fuchsjagd im Bau gezüchtet und verwendet. Heute wird der kernige Naturbursche vor allem als unkomplizierter Familienhund und fröhlicher Begleiter im Reitstall geschätzt. Kein Wunder, dass die Welpenzahlen ständig steigen und seine Beliebtheit immer größer wird.

Dieser kompetente Ratgeber enthält geballtes Wissen zur Auswahl, Haltung, Erziehung und Beschäftigung.


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Bezugsmöglichkeit
Image of Parson und Jack Russell Terrier: Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung
Autor: Dorothea Penizek
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos) (2008)
Einband: Broschiert, 124 pages
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