Im vergangenen Jahr konnte TASSO e.V. genau 41.271 Heimtierbesitzer glücklich machen: Die europaweit agierende Tierschutzorganisation verhalf ihnen zu einem Wiedersehen mit dem entlaufenen Vierbeiner. "Betroffen waren überwiegend Hunde- und Katzenhalter", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, und schildert den typischen Ablauf einer "Rettungsaktion": "In den meisten Verlustfällen erreichen uns Anrufe von Tierheimen oder Menschen, die das Tier aufgenommen und unsere Telefonnummer der SOS-Halsbandplakette entnommen haben. Wir setzen uns dann mit dem Besitzer in Verbindung und sagen ihm, wo sein Liebling sich gerade befindet".
Recht häufig musste TASSO aber auch selbst auf die Suche gehen, so McCreight weiter. Dazu gehörten Anrufe bei in Frage kommenden Tierheimen ebenso wie der Suchplakat-, E-Mail- und SMS-Service. "Wir nutzen nahezu sämtliche Kommunikationskanäle, um Tiere zurückzuvermitteln", erklärt McCreight. "Und da die gefunden Tiere dank unseres Engagements nur sehr kurze Zeit in Tierheimen verbringen, ersparen wir den ohnehin finanziell knapp ausgestatteten Auffangstationen jedes Jahr fast sechs Millionen Euro Unterbringungskosten". Doch trotz dieses großen technischen und personellen Aufwands stünden die TASSO-Leistungen allen Beteiligten kostenlos zur Verfügung: "Das verdanken wir allein der finanziellen Hilfe großzügiger Tierfreunde", erklärt der TASSO-Chef.
Voraussetzung für eine Rückvermittlung ist nach Angaben von McCreight die - kostenlose - Registrierung des Heimtieres in der TASSO-Datenbank. Davon sei auch 2007 ausgiebig Gebrauch gemacht worden: Rund 470.000 Neuanmeldungen verzeichnete die Tierschutzorganisation allein im vergangenen Jahr. Der Gesamtbestand liege nunmehr bei über 3,7 Millionen Tieren. "Damit sind wir - mit gewaltigem Abstand zu anderen Haustierregistern - nicht nur die Nummer Eins in Deutschland, sondern sogar in ganz Europa", sagt McCreight.
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