Tierschutzverband

Erstes Symposium für Begleittiere in China

Mehr als 30 Tierschutzgruppen aus allen Landesteilen trafen sich auf dem ersten Symposium für Begleittiere in China.

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Animals Asia Foundation.

  • Abbildung: obs/Animals Asia Foundation e.V.
Dogs at Market (AAF)

Hunde auf einem Markt für lebende Tiere in China. Dort werden jährlich 10 Millionen Hunde verzehrt. Der Tod der Tiere ist ein einziges Martyrium - er wird bewusst langsam und brutal herbeigeführt, in dem Glauben, dass die Qualen den Geschmack des Fleisches verbessern. Das angeblich "duftende Fleisch" der Hunde, aber auch das der Katzen, hat keinerlei wissenschaftlich nachgewiesene Eigenschaften, die sich auf die Gesundheit des Menschen positiv auswirken.

  • Abbildung: obs/AAF Animals Asia Foundation e.V.
Animals Asia, Logo

Die Animals Asia Foundation ist eine als gemeinnützig eingetragene Tierschutzorganisation mit Sitz in Hongkong, die 1998 von Jill Robinson, MBE, gegründet wurde. Neben Hongkonog gilt der Status der Gemeinnützigkeit auch in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Deutschland. Spenden an AAF werden in diesen Ländern steuerrechtlich anerkannt und sind abbzugsfähig. In Australien ist AAF als non-profit Organisation registriert und Büros von AAF gibt es in Neuseeland und China.

Seit 2004 beschäftigt AAF 13 Mitarbeiter in Hongkong, zwei in Australien, zwei in Großbritannien, einen in den Vereinigten Staaten, zwei Teilzeitkräfte in Deutschland sowie einen Mitarbeiter in Neuseeland.

In China sind zwei Mitarbeiter vollzeit als Tierärzte beschäftigt, zusätzlich gibt es eine Tierarzthelferin, einen Manager für das Bärengehege sowie sieben Bärenpfleger, sieben Mitarbeiter in Managementpositionen, 50 Mitarbeiter für Verwaltung und Instandhaltung. Da unsere Rettungsstation wächst und wir sie außerdem für die Öffentlichkeit zugänglich machen werden, wird auch die Zahl der Mitarbeiter wachsen (Quelle: Selbstdarstellung, 01/2009).


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Im vergangenen Jahr konnte TASSO e.V. genau 41.271 Heimtierbesitzer glücklich machen: Die europaweit agierende Tierschutzorganisation verhalf ihnen zu einem Wiedersehen mit dem entlaufenen Vierbeiner. "Betroffen waren überwiegend Hunde- und Katzenhalter", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, und schildert den typischen Ablauf einer "Rettungsaktion": "In den meisten Verlustfällen erreichen uns Anrufe von Tierheimen oder Menschen, die das Tier aufgenommen und unsere Telefonnummer der SOS-Halsbandplakette entnommen haben. Wir setzen uns dann mit dem Besitzer in Verbindung und sagen ihm, wo sein Liebling sich gerade befindet".

Recht häufig musste TASSO aber auch selbst auf die Suche gehen, so McCreight weiter. Dazu gehörten Anrufe bei in Frage kommenden Tierheimen ebenso wie der Suchplakat-, E-Mail- und SMS-Service. "Wir nutzen nahezu sämtliche Kommunikationskanäle, um Tiere zurückzuvermitteln", erklärt McCreight. "Und da die gefunden Tiere dank unseres Engagements nur sehr kurze Zeit in Tierheimen verbringen, ersparen wir den ohnehin finanziell knapp ausgestatteten Auffangstationen jedes Jahr fast sechs Millionen Euro Unterbringungskosten". Doch trotz dieses großen technischen und personellen Aufwands stünden die TASSO-Leistungen allen Beteiligten kostenlos zur Verfügung: "Das verdanken wir allein der finanziellen Hilfe großzügiger Tierfreunde", erklärt der TASSO-Chef.

Voraussetzung für eine Rückvermittlung ist nach Angaben von McCreight die - kostenlose - Registrierung des Heimtieres in der TASSO-Datenbank. Davon sei auch 2007 ausgiebig Gebrauch gemacht worden: Rund 470.000 Neuanmeldungen verzeichnete die Tierschutzorganisation allein im vergangenen Jahr. Der Gesamtbestand liege nunmehr bei über 3,7 Millionen Tieren. "Damit sind wir - mit gewaltigem Abstand zu anderen Haustierregistern - nicht nur die Nummer Eins in Deutschland, sondern sogar in ganz Europa", sagt McCreight.


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