Naturschutz

Nashorn-Retter auf vier Pfoten

Spürhunde helfen WWF bei der Suche der etwa zehn letzten Java-Nashörner

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Um die seltensten Nashörner der Erde vor dem Aussterben zu retten, erhalten Umweltschützer des WWF jetzt tierische Unterstützung: Die speziell trainierten Spürhunde „Pepper“ und „Chevy“ erschnüffeln in Südvietnam den Kot von Java-Nashörnern.

Analysen der Losungen sollen Aufschluss über die Anzahl und Fortpflanzungsfähigkeit der Rhinozerosse geben. Mithilfe dieser Daten werden WWF-Experten einen neuen Aktionsplan für die Rettung der Nashörner ausarbeiten.

„Das vietnamesische Java-Nashorn ist nicht nur ein extrem seltenes Tier, sondern auch das Symbol für den Naturschutz in Vietnam“, so der WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Sollten diese Nashörner aussterben, wäre das ein schlechtes Zeichen für das Überleben von anderen seltenen und einzigartigen Tieren in Vietnam“.


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Der Umweltschutzverband Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die so genannte Kleine Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) nachzubessern. Der derzeit in Abstimmung befindliche Gesetzesentwurf werde den Anforderungen des europäischen Artenschutzrechtes nicht gerecht und senke zudem die bewährten Standards für den Artenschutz auf nationaler Ebene.

Der NABU bemängelt, dass die vom EuGH geforderten Nachbesserungen des BNatSchG nur unvollständig umgesetzt wurden. Das diskutierte Papier berücksichtigt nicht die Lebensräume vieler in Europa bedrohter Arten wie z.B. der Wildkatze. Zudem werde der Schutz vieler lediglich nach nationalem Recht geschützten Tier- und Pflanzenarten massiv geschwächt.


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