Tierschutz

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Karin Dohrmann, Inga Böhm: Windhunde aus Spanien, Cover

Windhunde aus Spanien: Vom Jäger zum Familienhund ist ein Sachbuch von Karin Dohrmann und Inga Böhm aus dem Jahr 2010.

Jedes Jahr kommen über zweitausend Windhunde, so genannte Galgos, über Tierschutzorganisationen von Spanien nach Deutschland. In Spanien in großem Stil zur traditionellen Hetzjagd auf Hasen und zu Rennen auf der Bahn eingesetzt, wird die Mehrheit der weniger erfolgreichen Hunde nach Saisonende "entsorgt" und landet als Streuner auf den Straßen, in speziellen Tötungsstationen oder in Tierheimen.

Die sehr edel und grazil wirkenden Hunde haben in Deutschland inzwischen viele Freunde gefunden, jedoch gestalten sich Umgang und Erziehung aufgrund der in Spanien gemachten Erfahrungen oft schwierig. Dieses Buch beschreibt sachlich und umfassend die Art der Jagd sowie die Haltungs- und Lebensumstände der Hunde im Mutterland und gibt damit wertvolles, zum Verständnis wichtiges Hintergrundwissen, ohne je reißerisch oder aburteilend zu sein. Aufbauend darauf werden konkret umsetzbare Tipps zur Umerziehung und "Integration" eines Galgos in sein neues Leben gegeben. Das erste Buch zu diesem Thema! Weiterlesen »

Bezugsmöglichkeit
Image of Windhunde aus Spanien: Vom Jäger zum Familienhund
Autor: Inga Böhm, Karin Dohrmann
Verlag: Kynos (2010)
Einband: Gebundene Ausgabe, 176 pages
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Auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht ein eigener Hund oft an oberster Stelle. Doch die Anschaffung eines Hundes muss nicht nur gründlich überlegt und geplant sein - besondere Vorsicht ist auch bei der Anschaffung geboten.

Welpen, die billig im Internet oder über Zeitungsinserate offeriert werden, stammen meistens aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen. Die Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ warnt vor dem illegalen Hundehandel.

Seit der EU-Erweiterung ist der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland.


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Künftig ist die private Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Arten in Berlin nicht mehr erlaubt. Dazu wird die Verordnung zum Halten solcher Tiere geändert. Die bisherige Ausnahmemöglichkeit vom Haltungsverbot wird deutlich eingeschränkt.

Ausnahmegenehmigungen für die private, nicht gewerbliche Haltung von Tieren, die für den Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften besonders gefährlich sind, dürfen nicht mehr erteilt werden. Unter dieses generelle Verbot fallen u.a. Großkatzen, Bären, Wölfe, Giftschlangen sowie hochgiftige Skorpione und Spinnen.

Diese Änderung der Verordnung über das Halten von gefährlichen Tieren wildlebender Arten hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister vorgelegt.


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China startet Massentötung von Streunerhunde

›Vier Pfoten‹ verurteilt Tiermassaker in der Stadt Hanzhong

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Chinesische Behörden in der Stadt Hanzhong haben bisher knapp 40.000 Hunde zu Tode prügeln lassen. Laut dem stellvertretendem Bürgermeister Xing Tianhu handelt es sich bei der Aktion um eine Maßnahme gegen Tollwut. Internationale Tierschutzorganisationen und Medien berichten von brutalen Jagdkommandos und Berge von Leichen.

Vier Pfoten hat schon 2008 im Vorfeld der Olympischen Spiele auf den brutalen Umgang mit Tieren in China berichtet. Während den Spielen wurde aus Rücksicht auf die ausländischen Touristen zum Teil auf öffentliche Gewalt gegen Tiere verzichtet. Nun setzt China erneut auf Brutalität im Umgang mit Tieren.

"Dieses ungeheuerliche Massaker als Gesundheitsmaßnahme zu verkaufen ist zynische Augenwischerei", erklärt Johanna Stadler-Wolffersgrün, stellvertretende Geschäftsführerin von Vier Pfoten International. "Internationale Studien haben bewiesen, dass die Massentötung von streunenden Hunden sogar zu einem Anstieg der Krankheitsgefahr für Menschen führen kann."


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Impfen und Kontrolle ist besser als Töten

Tierschutzorganisationen diskutieren mit EU-Kommission über Streunertiere in Europa

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz, Logo

Angesichts der wachsenden Zahl an Streunerhunden und -katzen in Süd- und Südosteuropa werden die Tiere teilweise auf offener Straße brutal getötet. Europäische Tierschützer wollen diese Methoden im Umgang mit Tieren nicht länger hinnehmen und fordern von der Kommission rechtliche Zuständigkeit und entsprechende Aktivitäten. Diese Forderung ist auch Gegenstand der Resolution, die Vier Pfoten gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere, Europa Tier- und Naturschutz e.V. und Tasso e.V. mit rund 60.000 Unterschriften der EU-Kommission überreicht hat.

Gemeinsam vertreten die Tierschützer rund 3,5 Millionen europäische Bürgerinnen und Bürger und erwarten, dass die EU-Kommission sich in ihrer Tiergesundheitsstrategie dem Leiden dieser Tiere durch vorbeugende Impfmaßnahmen und Maßnahmen der Geburtenkontrolle annimmt.

Die EU-Kommission benennt im Anwendungsbereich der Tiergesundheitsstrategie ausdrücklich Heimtiere. Straßentiere sind verwilderte bzw. ausgesetzte Haushunde. Dementsprechend sollten diese in die Vorbeugungsstrategie der Kommission - zum Beispiel Impfmaßnahmen - eingebunden werden.


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Seit Tagen werden in weit von Brasov, Rumänien, entfernten Gemeinden Hunde vom Tierordnungsdienst Brasov systematisch gejagt, betäubt und in die Tötungsstation nach Brasov gebracht. Dort werden die Tiere nach 14 Tagen getötet. Das berichtet die Tierschutzorganisation Tasso.

„Es kann nicht sein," sagt Petra Zipp vom Auslandstierschutz des Bundes gegen Missbrauch der Tiere (bmt) „dass Rumänien Subventionen von der EU zum Ausbau der Wirtschaftsleistung erhält und sich gleichzeitig eklatante Rückschritte im Tierschutz erlaubt. Die Praktiken, Hunde zu jagen, in Tötungsstationen einzusperren, verhungern zu lassen oder sie umzubringen, stehen einem jungen EU-Mitgliedsstaat sehr schlecht an. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn das Töten gesunder Hunde verbietet das 2008 in Kraft getretene Tierschutzgesetz auch in Rumänien.“

Um bis zur Verabschiedung des Streunerhundgesetzes so viele Hunde wie möglich aus der Tötungsstation in Brasov zu retten, unternahmen der Bund gegen Missbrauch der Tiere gemeinsam mit Tasso große emotionale, logistische und finanzielle Kraftanstrengungen. Viele zum Tode verurteilte Hunde konnten gerettet und in liebevolle Familien vermittelt werden.


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Bei Anruf Abzocke

›Tasso‹ warnt vor betrügerischen Telefonanrufen falscher Tierschützer

Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll“. So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben.

Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein Tasso e.V.:

„Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.


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Allianz gegen Wilderei: Naturschützer setzen Belohnung aus

10.000 Euro für Hinweise zum Tod der erschossenen sächsischen Wölfin

NABU, WWF, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und der Freundeskreis freilebender Wölfe haben am Freitag gemeinsam 10.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung der Täter der erschossenen sächsischen Wölfin führen.

„Sachsen ist das Hauptgebiet der deutschen Wolfspopulation und Vorbild für ganz Deutschland. Die Täter haben auf besonders perfide und schmerzhafte Art ein geschütztes Tier getötet. Die Tat ist auch als Attacke auf die aktuelle Entwicklung in Sachsen zu werten, in der erstmals alle Bevölkerungsgruppen gemeinsam über das Miteinander von Wolf und Mensch beraten. Hier sollten mit der Waffe Fakten geschaffen werden, um den Bürgern in der Lausitz die Entscheidung über das Zusammenleben mit den Tieren von vornherein zu verbauen“, urteilten die Verbände.

Die Ende Januar südlich des Tagesbaus Reichwalde in Sachsen tot aufgefundene junge Wölfin wurde illegal geschossen. Die Obduktion durch das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ergab, dass die Wölfin durch einen Bauchschuss tödlich verletzt wurde. Damit wurde zum ersten Mal seit Unterschutzstellung dieser Tierart im Jahr 1990 in Sachsen der illegale Abschuss eines Wolfs nachgewiesen. Dabei starb das Tier offenbar nicht sofort, sondern lebte möglicherweise mit der schmerzhaften Wunde schwer verletzt noch einige Tage.


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Handel mit Billigwelpen floriert

Landeskriminalamt Brandenburg erlässt Haftbefehl gegen 25-Jährigen wegen Betrugs

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Ein 25-jähriger Mann aus Potsdam wurde am Freitag in Untersuchungshaft genommen. Er steht in Verdacht, ungeimpfte Welpen aus Polen illegal als angebliche Tiere aus deutscher Zucht in Deutschland und der Schweiz über das Internet verkauft zu haben.

Die Tiere seien erkrankt oder gestorben, teilte das Landeskriminalamt Brandenburg mit. Pro Stück soll der Mann einen Einkaufspreis von 30 Euro gezahlt und pro Verkauf zwischen 400 und 600 Euro erzielt haben. Den Angaben zufolge hat der erzielte vor allem mit Welpen der Rassen American Stafford, Labrador, Prager Rattler, Bulldogge, Shi Tsu, Stafford Terrier und Pitbull gehandelt, so die Märkische Allgemeine Zeitung.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Potsdam warnte vor dem Kauf von Hundewelpen bei unseriösen Anbietern. Die Welpen würden oft viel zu früh von ihren Müttern getrennt, seien weder sozialisiert noch medizinisch untersucht oder geimpft und stürben in den meisten Fällen in den ersten Lebensmonaten.


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Anlässlich des ersten kommerziell geklonten Hundes „Lancey“, der jetzt seinen Besitzern in Florida übergeben wurde, kritisiert der Bundesverband Menschen für Tierrechte die weiteren Pläne zum Klonen von Tieren.

Dem Klon-Unternehmen Bioarts International ginge es offensichtlich vor allem darum, möglichst viel Gewinn aus der Trauer von Menschen um ihr verstorbenes Haustier zu ziehen. Bioarts hatte im vergangenen Jahr in einer Online-Auktion fünf Dienstleistungspakete zum Klonen von Hunden versteigert. „Lancey“ ist einer dieser geklonten Hunde.

„Das Unternehmen ruft den Eindruck hervor, der geliebte Hund, den man verloren hat, könnte durch Klonen wieder zum Leben erweckt werden“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. „Und dafür wird eine Menge Geld verlangt. Doch das ist eine Illusion. Der Klon-Hund wird zu einem anderen Zeitpunkt geboren, unterliegt anderen Einflüssen und ist ein eigenes Lebewesen, das vielleicht ganz anders ist als sein genetischer Elternteil.“


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