Bei Anruf Abzocke
›Tasso‹ warnt vor betrügerischen Telefonanrufen falscher Tierschützer
„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll“. So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben.
Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein Tasso e.V.:
- „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.
Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer:
- „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“/, erklärt der Tierschützer.
Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht.
- „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet...“
Siehe auch
- Tierschutzorganisation warnt vor Betrügern - Kriminelle geben sich am Telefon als ›Tasso‹-Mitarbeiter aus
- Welpen als Weihnachtsgeschenke kurbeln illegalen Handel an
- Berliner Senat beschließt generelles Verbot der privaten Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Arten
- Handel mit Billigwelpen floriert
- Fast 50.000 Hunde und Katzen zurückvermittelt
- Oberlandesgericht Stuttgart: Wettbewerbswidriges Werben mit Tier-Apotheke
- Heimtiere vor Hitze schützen
- Anzahl der Heimtiere steigt weiter an
- Impfen und Kontrolle ist besser als Töten
- Zehntausende Hunde im rumänischen Stupini bei Braşov getötet
- Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen
- Tierschutzverein warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken
- Fortsetzung der ›Pedigree Initiative für die Natur des Hundes‹ - 100.000 Euro für Hundeprojekte
- Tierschutzorganisation ›Vier Pfoten‹ überreicht 51.000 Unterschriften gegen illegalen Hundehandel
- Hessische Tierschutzbeauftragte übernimmt Schirmherrschaft über Tasso-Preis ›Die Goldene Pfote‹
- Heimtierhaltung in deutschen Haushalten (IVH)
- Hunde am Arbeitsplatz (JobScout24)
- Pedigree Initiative für die Natur des Hundes startet Aktion zur Vermittlung von Hunden aus Tierheimen
- Gesundheitsvorsorge bei Hund und Katze 2009 (Diagramm)
- Opfer der Hundemafia: Hilfloser Welpe im Angebot
- Aktion ›Liebevolles Zuhause gesucht‹, Plakatmotiv 2009
- Erstes Symposium für Begleittiere in China
- Dogs at Market (AAF)
- Dog Rescue Truck (AAF)
- Pedigree mit 5 Sorten Fleisch, Produktabbildung
- Resolution Strassenhunde, Screenshot
- Verbreitungsgebiete der verschiedenen Parasiten
- Hunde bitte im Auto lassen, Schild
- Tierheim-Hund: ›Aktion Liebevolles Zuhause gesucht!‹
- Hundetrainer Detlev Schönfelder







